2005/04/16

Sagt einfach NEIN.

Die Studienordnung (DPO) schreibt ein Pflichtpraktikum bzw. Berufserfahrung im Umfang von sechs Monaten vor. Allerdings sind wir nicht die einzigen auf diesem Planeten, die Praktika machen müssen und/oder wollen. Matthias Stolz hat in der ZEIT einen wunderbaren Artikel über das Praktikaunwesen geschrieben.

Für uns gilt: Wir sind eh nicht sonderlich begehrt, weil wir Politikwissenschaftler sind. Wir können nicht mit Zahlen, nicht mit Menschen und wissen alles besser.
Doch selbst wenn diese Charakterisierung zutreffen sollte: Alles kein Grund, unbezahlte Praktikumsstellen für mehrere Monate anzunehmen. Damit versaut man sich nur selbst den Markt.

Faustregel: Ein Vollzeitpraktikum über mehr als 8 Wochen muss finanziell zum Lebensunterhalt reichen. Dann seid ihr nämlich Arbeitskräfte wie alle anderen auch. Und im Zweifel: Scheiß auf die Studienordnung. Lieber kein Praktikum, als Absolventen die Jobs zu klauen. (ää)

1 Comments:

At Donnerstag, 21 April, 2005, Anonymous mr94 said...

Zu meiner Zeit war die Anerkennung von bezahlten, relevanten (!) Jobs als Praktikum noch kein Problem. Und nur auf diese Weise findet man seinen Beruf, meine ich. Politikwissenschaftler ist ja keiner, von seltenen Ausnahmen abgesehen.

 

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