2005/08/07

Euer Input für die Anforderungenliste

Am Ende des Wintersemesters haben wir Euch eine Liste der Anforderungen von Dozenten für das Hauptstudium vorgelegt. Damit diese Liste weitergeführt werden kann möchten wir Euch bitten: Schickt uns eine kurze E-Mail (osiwelt@gmail.com) oder nutzt das Kommentarformular, füttert uns mit Angaben zu den Anforderungen eurer Dozenten im Sommersemester 2005. Wir wollen wissen:
1. Umfang der Hausarbeit,
2. Referat
(2b Länge des Referats)
3. Besonderheiten (hundertseitige Exposés, jede Woche fünf Exzerpte etc.)
4. Typus der Veranstaltung (HS, PK, BS)

Wir tragen wieder zusammen und dann gibts wieder eine hübsche Semesterplanungsübersicht.

4 Comments:

At Montag, 08 August, 2005, Blogger bob said...

oha, ein neuer Eintrag! ich würd ja gerne was beisteuern. aber ich fürchte, ich habe kein einziges Seminar belegt, in dem der Autor dieser Bitte nicht auch präsent gewesen wäre ;)

 
At Mittwoch, 10 August, 2005, Anonymous polymorphic said...

Wie wäre es, wenn ihr in eurer Reihe mal Dr. Lars Rensmann vorstellt? Immerhin ist er ja so eine Art aufsteigender "Shooting Star" am OSI.

Ich komme drauf, weil es in der aktuellen "Freitag"-Ausgabe einen "netten" Artikel von Sophia Deeg gibt, in welchem sie Rensmann dem "'antideutschen' Milieu" zurechnet:
http://www.freitag.de/2005/31/05310601.php

Inhaltliche Aspekte dieses Artikels mal außen vorlassend, ist doch allein schon die Tatsache amüsant, dass man im Bundestag angeblich nicht mal zwischen Jörg Rensmann und Lars Rensmann unterscheiden kann ;-).

Der Artikel als solcher ist nicht ohne Brisanz; Auszug:
"... Von der fachlichen Qualifikation her scheinen die beiden Herren R. durchaus ähnlich. Beide tummeln sich in dem für Unsachlichkeit und Hetze berüchtigten 'antideutschen' Milieu um NGOs beziehungsweise Publikationen wie Honestly Concerned und Die Jüdische. Lars Rensmann, 'der glänzend Ausgewiesene', wurde kürzlich zur Unterlassung von Behauptungen über den Publizisten Ludwig Watzal verurteilt, den er in plumper Weise falsch zitiert hatte, um ihm Antisemitismus unterstellen zu können..."

Von dem Beef zwischen Watzal und Rensmann hatte ich vorher noch gar nichts gelesen, bedenkt man aber, dass Watzal auch schon einmal eine Lehrveranstaltung am OSI gegeben hat, wäre das bestimmt n Aufmacher im osiwelt-Blog wert *g* (Sophia Deeg und ihre "extravagante" Vita könnte man übrigens auch schön einbauen).

 
At Sonntag, 21 August, 2005, Blogger Patentizität said...

Inhaltliche Aspekte dieses Artikels mal außen vorlassend, ist doch allein schon die Tatsache amüsant, dass man im Bundestag angeblich nicht mal zwischen Jörg Rensmann und Lars Rensmann unterscheiden kann ;-).

*gnihihihi*

Da kann der Weisskirchengert nicht zwischen Lars und Jörg Rensmann unterscheiden, Mööönsch sind die da oben mal wieder doof.

Von dem Beef zwischen Watzal und Rensmann hatte ich vorher noch gar nichts gelesen...

Ich auch nicht.

...bedenkt man aber, dass Watzal auch schon einmal eine Lehrveranstaltung am OSI gegeben hat, wäre das bestimmt n Aufmacher im osiwelt-Blog wert

Ich bin deshalb so frei und fang schon mal an.

Watzal ist nicht nur ein ausgewiesener Israel-Basher, sondern hat auch schon mit viel Coolness in einem von Rainer Zitelmann und Karlheinz Weißmann herausgegebenen, schwarzbraun glänzenden Sammelband in friedlicher Koexistenz mit Hans-Helmuth Knütter den Aufsatz Der Irrweg von Maastricht verfasst.

Westbindung. Chancen und Risiken für Deutschland (ISBN:3549052251)
Zitelmann, Rainer; Weißmann, Karlheinz; u. Großheim, Michael (editor)

Buchbeschreibung: Berlin: Propyläen Verlag, 1993. Beiträge u.a. von Panajotis Kondylis, Eckhard Jesse, Elisabeth Noelle-Neumann; Erwin K. u. Ute Scheuch, Hans-Helmuth Knütter, Ludwig Watzal.


Elf Jahre später knöpft er sich in einem (dort mittlerweile gelöschten) Kommentar für das Deutschland Radio Chaim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn in einem Streich vor, raunt u.a. von der Holocaust-Industrie und schwingt sich im Vorbeigehen zum Sachwalter jüdischer Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik auf.

Der Kommentar steht (mitsamt einer leicht modifizierten Version im Freitag) auf der Deppsite von Erhard "Mölle, die verfolgte Unschuld" Arendt im Netz.

www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/honestly_concerned_ludwig_watzal.htm

Abschließend kommt er zu dem Schluss:

...Vielleicht signalisiert das Engagement Sabans der deutschen politischen Elite, wie gelassen und unaufgeregt mit Geschichte umgegangen werden kann. Diese Coolness wünschte man sich, wenn auf Deutschland die nächste Vergangenheitsbewältigungsdebatte zukommt.

Im anschließenden Taz-Interview hatte Watzal Gelegenheit sich zu winden.

http://www.taz.de/pt/2004/10/06/a0200.nf/text.ges,1

Eigentlich war nämlich sein Thema...der Einfluss von Medienunternehmern.

Apropos Medien: Diesem Aufsatz lässt sich entnehmen, dass Michael Wolffsohn den oben erwähnten Sammelband "versachlichend" fand.

http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr202s.htm

Wie blöd nur, dass Watzal Freitag-Autor ist, sonst könnte irgendjemand im Freitag Wolffsohns jüngere Eskapaden zusätzlich damit garnieren, dass dieser einen von Zitelmann und Weißmann herausgegebenen Sammelband mit einem Beitrag von Hans-Hellmuth Knütter lobt.

Egal, schwamm drüber, war nur sone Idee.

Zum Abschluss aber noch ein paar Zitate des kürzlich verstorbenen palästinensischen Friedenfürsten, dem Sophia Deeg mitsamt Tochter 2002 in der Mukata beigestanden hat.

http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/laender/palaestinensische_a_gebiete/pa_arafat_interviews_03_04_02.html

Wahrscheinlich wieder Fälschungen aus dem zionistisch-antideutschen Milieu, und falls doch nicht, haben ihn eben die Zionisten dazu gezwungen.

 
At Donnerstag, 15 September, 2005, Anonymous polymorphic said...

| *gnihihihi* Da kann der Weisskirchengert nicht zwischen
| Lars und Jörg Rensmann unterscheiden, Mööönsch sind die
| da oben mal wieder doof.

Zumindest wenn sie sich die Leute einladen, sollten sie doch eigentlich wissen, wen sie da vor sich haben. Kriegen sie nicht mal das auf die Reihe, ist das schon grotesk und hat daher auch einen gewissen Unterhaltungswert.

Falls an der Darstellung von Sophia Deeg in dem Artikel überhaupt irgend etwas stimmt. Denn "Freitag" musste bei ihrem Artikel inzwischen zurückrudern, Rensmann wurde nie verurteilt:

"Es trifft nicht zu, dass Dr. Lars Rensmann kürzlich zu einer Unterlassung von Behauptungen über den Publizisten Dr. Ludwig Watzal verurteilt wurde. Richtig ist, dass sich Dr. Lars Rensmann angesichts der Androhung gerichtlicher Schritte außergerichtlich verpflichtet hat, unzutreffende Behauptungen über Dr. Ludwig Watzal in seiner wissenschaftlichen Buchveröffentlichung Demokratie und Judenbild (Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) zu unterlassen bzw. nicht weiter zu verbreiten."

Zum Nachlesen: http://www.freitag.de/2005/36/05360602.php

Aus dieser Berichtigung geht aber auch hervor, dass Watzal von Rensmann tatsächlich aus dem Zusammenhang zitiert wurde. Rensmann will sein Buch ändern und hat auch eine Unterlassungserklärung abgegeben.

 

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