2006/05/28

Soso.. Wie war das mit dem Dualismus?

Von 2007 an wird es an der Freien Universität nur noch europaweit gültige Bachelor- und Masterprogramme geben. Drei Jahre vor dem Stichtag. Die Kritiker sind verstummt. Oder sie haben aufgegeben. Der Berliner gefällt sich in der Rolle des Musterschülers: »Wir sind da. Erschöpft, aber zufrieden«, sagt Lenzen vieldeutig.
(aus: Auf der Überholspur. Der Widerstand gegen den Bachelor schwindet; Jan-Martin Wiarda in der ZEIT 22/06)

2 Comments:

At Montag, 29 Mai, 2006, Anonymous DEFO-Blog said...

manueller Trackback:

Bachelor: Hier steh' ich nun und kann nicht anders

"In der Zeit steht unter der Überschrift "Auf der Überholspur"

'Der Widerstand gegen den Bachelor schwindet. Plötzlich kann es vielen Hochschulen nicht schnell genug gehen, den neuen Studienabschluss einzuführen. [...] Jetzt hat sich Lenzen durchgesetzt. Von 2007 an wird es an der Freien Universität nur noch europaweit gültige Bachelor- und Masterprogramme geben. Drei Jahre vor dem Stichtag.' ..."

 
At Dienstag, 30 Mai, 2006, Anonymous Anonym said...

was wäre es schön,
wenn das leben so einfach und zum JA!-brüllen wäre.

1.) - man siehe und betrachte zum beispiel fie zweiter-bildungsweg-fälle:
einem ehemaligen magister-zweitbildweg-studi konnte es keiner verwehren, innerhalb der regelstudienzeit zu einem anerkannten abschluß zu gelangen, der zu mehr als einem promo- oder praktikumsjobverschnitt tauglich gemacht hätte:
der master - so es den unis überhaupt gelingt, rechtzeitig gültige studien- und prüfungspläne zu erstellen, dabei die inhalte des studium nicht vergessend und sich erinnernd, daß sie es dann mit studis zu tun haben werden, die erst recht gegen zwangsseminarzuweisung zur wehr setzen werden -
diese masterstudiengänge sind beispielsweise den zweitbildungsweglern verschlossen.
träume davon, mit einem - dank BA ja wahnsinnig wahrscheinlichen und bestimmt gutbezahlten job einen qualitativen masterstudiengang 'nebenbei' zu ermöglichen: diese träume mögen sinnen die, die
vielleicht einfach diese hübsche erfahrung noch nicht gemacht haben: einsatz in job - und nur solchenr wird vergütet - kostet studienqualität.

es gibt diese unterscheidung bsp.weise in der BA-gesetzgebung: der BA gilt fälschlich als erster berufsrelevanter abschluß.
viele chancen erhält man durch den nicht wirklich.
und ab diesem punkt ist für ein paar leute sense.

dies ist nur einer der besorgten argumente.
wir drücken den publizisten der FU die daumen, daß es ihnen gelingt, die problematik bei erstellung von verspäteten studienprüfungsordnungen auch den anderen instituten und den institutsleitern zu vermitteln, bevor auch dort die ersten schritte überhaupt angegangen werden.
viele institute, die die BA's erst vor zwei jahren eingeführt haben, wissen nach einigen direkten aussagen der dort mehrebnig beschäftigten noch nicht wirklich, wie
die schwerpunktgestaltung
aussehen kann (was eine schwerpunktangebotsgestaltung werden können müßte, würde es hier nach verunnunft zugehen und die germanistik nie und no nicemals etwas mit politik zu tun haben...)

jenseits der - die welt wartet gespannt - der zukünfitgen schwerpunktvorstellung der glamorösneuen masterstudiengänge
wartet ein haufen bürokram auf die institute.

ob das alles bei den nachzügler-FB wirklich besser klappt, als bei der publizistik,
dürfte mit gutem grund anzuzweifeln sein


presse@artalk.de

 

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