2006/11/01

Der Nächste!

Ihr werdet Euch gewundert haben: wir haben noch nichts dazu geschrieben. Zu dieser praktischen Vorrichtung im dritten Stock. An zwei Stellen (Aufzug und Treppenhaus) können nun Nümmerchen für das Prüfungsbüro gezogen werden. Manchmal läuft der Zähler dann vorwärts, manchmal rückwärts. Manchmal auch gar nicht. Aber meistens klappts inzwischen.

Wir könnten jetzt viele schlechte Witze machen: "Berufsfeldschein", "Arbeitsamt" oder was auch immer. Oder wir können einfach sagen: wir verstehen nicht wozu, teuer dürfte die Installation ja auch gewesen sein. Der Nutzwert ist gering. Endlich mal wieder Geld für etwas ausgegeben. Hurra.

3 Comments:

At Freitag, 03 November, 2006, Blogger bob said...

Endlich mal wieder ein Instrument gegen Raucherdiskriminierung! Konnte man sich zuvor sicher sein, daß man wieder in die Warteschlage kommt, wenn man "nur mal kurz eine rauchen war"? Nein.

Aber auch bei geringerem Andrang hat diese Technik einen Vorteil: Vorbei die schüchternen Fragen der Erstis: "Tschuldigen Sie, wollen Sie hier rein?" oder "Ist da gerade jemand drin?"

Andererseits sollte jede(r) in Deutschland Lebende schon früh lernen, auch ohne Hilfsmittel selbstbewußt in ein Amt einzutreten. Und das Prüfungsbüro wäre da eine gute Übung. Dort wird man im Ggs zu anderen Ämtern schließlich nicht gleich zerfleischt...

 
At Sonntag, 05 November, 2006, Blogger roasted frog said...

"Vorbei die schüchternen Fragen der Erstis..." Technokratische Anonymisierung, Kommunikationsverlust und Ausbau von Hierarchien unter Studis, ein Vorteil?

 
At Sonntag, 19 November, 2006, Blogger bob said...

Also technokratische Anonymisierung und Kommunikationsverlust find ich eigentlich ganz gut. Ausbau von Hierarchien nicht, aber den kann ich hier auch nicht entdecken. Studierende werden auf eine Nummer reduziert - ist doch ziemlich egalitär, oder? Andererseits sind natürlich einige Nummern höher als andere...

 

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