2006/11/03

Spaghetti al Agnolio

Dies ist ein Fremdbeitrag, der uns per E-Mail erreichte. Sozusagen User Generated Content. Die Überschrift ist von uns und dieser Vorspann auch. Sonst aber nichts. Auch nicht die Kleinschreibung.


sehr viele aus der grausam anpasserischen und auch ziemlich schmal gebildeten gegenwärtigen osi-studentengeneration fragt sich nicht einmal mehr, wer den dieser agnoli war, an den zu erinnern auf der fassade der ihne21 rührenderweise (noch) geduldet wird. und was zum geier meint 'kritik der politik'? kritik? ist keine
prozessoptimierung! subversion ist kein schimpfwort. es gibt einen unterschied zwischen zweifeln und verzweifeln. automatenhafte wissenskonsumenten lernen nicht, selbst zu denken.

ich bin traurig. ich habe das gefühl, man kann dabei zuschauen, wie
universal wichtiges wissen nach kurzer zeit schon einfach vergessen,
getilgt wird.

hier agnoli schnellkonsumgerecht aufbereitet, schön vorgelesen (mp3) von
freundlichen menschen aus wien - "magazin für alpenbegradigung":

contextxxi.at/context/content/view/260/55/

"Im Wintersemester 1989/90 hielt Johannes Agnoli seine Abschiedsvorlesung
an der FU-Berlin. Beginnend mit dem Alten Griechenland und dem
Spartakusaufstand über die Bauerkriege, die Renaissance und die Aufklärung
hinweg, über Wilhelm Weitling, Karl Marx und Michael Bakunin bis in die
Gegenwart hinein zeigt Angoli was es heißt, den Antagonismus gegen
Herrschaft und Ausbeutung zu praktizieren und ihn zugleich zu denken."

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